○ Netzwerk
Die Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) ist ein kollaboratives Netzwerk und eine produktive Plattform von rund 90 Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Journalistinnen und Aktivistinnen, die auf unterschiedlichste Weise zu Pluralen Erinnerungskulturen arbeiten und forschen. Ziel des Netzwerkes ist das Erarbeiten künstlerischer, zivilgesellschaftlicher und bildungspolitischer Konzepte für ein plurales gesellschaftliches Erinnern.
Durch die Zusammensetzung der CPPD werden vielfältige aktivistische, wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven von Erinnerungskulturen sichtbar und miteinander verbunden. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Überzeugung, dass, wer Gegenwart und Zukunft im Sinne der Pluralität von Gesellschaften gestalten will, Vergangenheit neu erzählen muss. Vernetzt werden dabei u.a. die erinnerungspolitischen Anliegen von Sintizze und Romnja und zahlreicher weiterer Communities, plural-jüdische, postkoloniale und rassismuskritische Diskurse sowie migrantisch-diasporische und queer-feministische Perspektiven.