Fatma Ceylan (geboren 1967 in der Türkei) kam 1986 nach ihrer Heirat mit Ali Rıza Ceylan nach Deutschland. Bevor sie den rassistischen Anschlag im Dezember 1992 in Köln-Ehrenfeld erlebte, hatte sie neben der Erziehung ihrer Kinder Träume sich in Deutschland beruflich aus- und weiterzubilden. Erst 30 Jahre nach dem Ereignis erzählt sie ihre Geschichte in der Öffentlichkeit und wirkt widerständig gegen das Vergessen ein. Sie ist Teil der Initiative „Herkesin Meydanı – Platz für alle“ und engagiert sich bundesweit mit weiteren Überlebenden und Angehörigen rassistischer und antisemitischer Gewalt für Aufklärung und Gerechtigkeit.