künstler*innengespräch gina rosas moncada

Wer sagt: "Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah", kennt es vielleicht, dieses nagende Gefühl: Heimweh. Was tun, wenn tausende Kilometer einen vom Liebsten, vom Geborgensein, vom Beschütztsein trennen? Nicht zuletzt seit Corona und Reiselockdown spielen sich Dramen im Kleinen ab, die unsere Künstlerin Gina Rosas Moncada mit ihren Arbeiten zu begreifen versucht. Ihre Werke sind Sehnsuchtsmedizin und Abschiedsschmerz zugleich: "Seit ich in Deutschland bin, ist mein Interesse, mehr über meine Herkunft zu erfahren, stets gewachsen. Die Besuche zuhause, die Reisen durch Kolumbien inspirieren mich und geben mir Kraft. Meine Arbeiten erinnern mich daran, woher ich komme."

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