Fr., 24. Okt. 2025
18:00 – 19:15 Uhr
○ Kunst
Fahrzeugkarosserien treiben auf dem Fließband durch die Industriehalle. Hier arbeitet Ali Rıza Ceylan seit über 40 Jahren und schleift Lackierfehler von Hand. In den Pausen zieht er sich zurück und lässt im Schein der Neonröhre Kunstwerke auf Schleifpapierresten entstehen. „Malen tut mir gut“. Dann tritt die Erfahrung als Überlebender von rassistischem Terror in den Hintergrund. Die Geschichte einer späten Anerkennung.
Ali Rıza Ceylan, Fatma Ceylan und das Filmteam sprechen im Anschluss über die Entstehungsgeschichte des Films, die Erfahrung rassistischen Terrors und die Bedeutung von antirassistischen Bündnissen. Moderation: Fatma Tuna
Ein Film von Ulf Aminde, Gürsoy Doğtaş, Bengü Kocatürk-Schuster und Daniel Poštrak; Mit: Ali Rıza Ceylan; Idee: Gürsoy Doğtaş, Ulf Aminde; Interview: Gürsoy Doğtaş und Bengü Kocatürk-Schuster; Regie, Kamera und Schnitt: Daniel Poštrak; Foley und Tonmischung: René Peltsch; Deutsche Untertitel: Gaby Gehlen / Titelmanufaktur; Produziert von und für „Das Mahnmal an der Keupstraße“; Entstanden parallel zur Ausstellung „THERE IS NO THERE THERE“ im MMK— Museum für moderne Kunst Frankfurt; Gefördert durch die Stadt Köln
Gefördert von Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde) Hamburg.
Content Note: Rassistische Gewalt
Künstler:innen / Sprecher:innen
Sprachen
Deutsch
Turkisch