Social Aesthetics: Postmigrantische Kunst neu betrachten

Photocredits: Sebastian Madej

Sa., 25. Okt. 2025

13:00 – 13:45 Uhr

○ Diskurs

Was passiert, wenn wir Teilhabeprozesse, Vermittlung und postmigrantische Kunst nicht nur als soziale oder politische Arbeit sehen, sondern mit einem klaren Blick auf ihre ästhetische Dimension? Der Kulturwissenschaftler Hajo Kurzenberger spricht hier von „sozialer Ästhetik“. Damit meint er: Soziale und politische Lebenswirklichkeiten sind nicht einfach ein Thema im Kunstwerk, sondern prägen von Anfang an seine Entstehung und seine Wirkung. Sie sind Teil des Prozesses und damit auch Teil des Ergebnisses und gewinnen an Bedeutung. Aber wie kommen wir da mit ästhetischen Begrifflichkeiten weiter? Eine Kunst, in der das Miteinander, die Prozesse und die gesellschaftlichen Realitäten genauso wichtig sind wie das fertige Werk auf der Bühne oder im Ausstellungsraum stellen klassische Herangehensweisen an Fragen des Ästhetischen auf den Kopf. Kian Jazdi lädt in seiner Keynote das Publikum ein, ihn einen kurzes Wegstück auf seiner Gedankenreise zu begleiten und mit ihm durch die Ideenwelten des Sozialen und Ästhetischen zu wandeln.

Content Note: (Intersektionaler) Rassismus und Klassismus werden thematisiert

Tickets: Diese Veranstaltung ist nur über das allgemeine Festivalticket zugänglich.

Künstler:innen / Sprecher:innen

Sprachen

Deutsch (Englisch bei Bedarf möglich)