Fr., 24. Okt. 2025
17:00 – 22:00 Uhr
○ Kunst
Die Gruppenausstellung traces beyond the west versammelt künstlerische Positionen, die rechte Gewalt, (neo-)kolonialer Ausbeutung und globale Katastrophen künstlerisch verhandeln. Sie machen deutlich: Geschichte ist nicht vorbei – sie wirkt als Abdruck, Echo, Störgeräusch im Heute. Vom Echo postsowjetischer Umbrüche im Donbas über die künstlichen Inseln im Südchinesischen Meer bis hin zu Archiven, Denkmälern und jenen Momenten, in denen Gewalt in die Normalität eindringt, legen die Arbeiten verdrängte Erinnerungen frei. traces beyond the west stellt ästhetische Ansätze von Künstler*innen in der Spannbreite dar, wie mit Katastrophen umzugehen ist, die aus einer Vergangenheit westlicher Machtverhältnisse hervorgegangen sind. In Arbeiten, Installationen und Interventionen entstehen Gesten des Aufdeckens und Widerstehens, die dem kollektiven Vergessen etwas entgegensetzen – und neue Räume für Erinnerung und Zukunft öffnen.
Eröffnungsrede um 17:30 Uhr
Mit Beiträgen von Serafima Bresler, Ki Bui, Hadas Tapouchi, Ali Rıza Ceylan, Rebecca Pokua Korang, Mala Reinhardt & Patrick Lohse, Alisa Sizykh, Alungoo Xatan
Content Note:
Geschichte von Zwangsarbeitslagern während des Zweiten Weltkriegs, Krieg, Unterdrückung, historische Gewalt, Normalisierung, Bilder von Militärbasen, Stroboskoplichter, Rassismus, Tod, rassifizierte Gewalt, Gewalt, Mord, terroristische Handlungen, Antisemitismus, antisemitische Gewalt (nicht visuell)
Künstler:innen / Sprecher:innen