Diskurs
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Aktivismus & Erinnerung: Institutionelle und Künstlerische Ansätze von Erinnerung und Aufarbeitung

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Zentralbibliothek Hamburg
HOEB4U Bühne
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Spätestens nach der terroristischen Anschlagsserie des NSU werden Einzelkünstler*innen und Institutionen lauter. Sie machen die Aufarbeitung rechter Gewalt und die Auswirkungen von Rassismus zu ihrem Thema. Wie sieht das in der Praxis aus? Und was sind die Herausforderungen? Ein Gespräch mit Alina Buchberger von Kampnagel, Kutlu Yurtseven von Microphone Mafia und Alexandra Antwi-Boasiako (Moderation).

Alina Buchberger hat Literatur, Romanistik und Theaterwissenschaften in Gießen, Paris und Nanterre studiert und arbeitet seit 2016 auf Kampnagel. Im Programm von Kampnagel werden kontinuierlich verschiedenen Diskurse um Erinnerungspolitik verhandelt, sowohl aus aktivistischer als auch aus künstlerischer Praxis heraus.

Seit fast 30 Jahren ist Kutlu auf seiner Reise durch die Welt mit Musik, Politik, Projekten und Workshops. Seit vier Jahren als Schauspieler in den Theaterstücken von Die Lücke, Glaubenskämpfer und Istanbul von Nuran David Calis, der sogenannten Keupstrassentrilogie. Die Lücke ist mit über 100 Aufführungen und über 20.000 Besucher*innen, das erfolgreichste Stück des Schauspiels Köln. Kutlu ist Gründungsmitglied von Microphone Mafia.

Alexandra Antwi-Boasiako ist Vermittlerin zwischen interkultureller Kunst und einer Gesellschaft, die Vielfalt feiert. Als offener und neugieriger Mensch baut sie in ihrer Rolle als Innovations-Gourmet Brücken zwischen künstlerischen Visionen und dem Publikum. Bereits in der Gesprächsreihe Vielfalt im Rahmen der Altonale befasste sie sich kaleidoskopartig mit diesem Thema. Wanderlust trifft auf ihre Reise als Moderatorin voll und ganz zu. Sie stand im Auftrag der Kunst schon für die Musik, das Theater, den Film, die Literatur und für Empowerment-Veranstaltungen auf der Bühne.

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Lenja Busch, Microphone Mafia