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Künstler*innengespräch Gina Rosas Moncada

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Wer sagt: "Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah", kennt es vielleicht, dieses nagende Gefühl: Heimweh. Was tun, wenn tausende Kilometer einen vom Liebsten, vom Geborgensein, vom Beschütztsein trennen? Nicht zuletzt seit Corona und Reiselockdown spielen sich Dramen im Kleinen ab, die unsere Künstlerin Gina Rosas Moncada mit ihren Arbeiten zu begreifen versucht. Ihre Werke sind Sehnsuchtsmedizin und Abschiedsschmerz zugleich: "Seit ich in Deutschland bin, ist mein Interesse, mehr über meine Herkunft zu erfahren, stets gewachsen. Die Besuche zuhause, die Reisen durch Kolumbien inspirieren mich und geben mir Kraft. Meine Arbeiten erinnern mich daran, woher ich komme."

Gina ist eine kolumbianische Illustratorin und Grafikerin, die seit einigen Jahren in Hamburg wohnt. Sie ist experimentierfreudig und vielseitig. Neben Buchillustration interessiert sie sich besonders für die Bereiche Druckgrafik und Editorial-Illustration. Ihre Illustrationen bestechen durch eine hohes gestalterisches Niveau und grafische Kraft. Sie hat ein ausgezeichnetes Gespür für Komposition und eine hervorragende Farb- und Formgebung.

Foto copyright:
Andres Muñoz Claros