Bildende Kunst
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Künstler*innengespräch Pham, Minh Duc

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Der Anpassung an die Umwelt liegt der Überlebensdrang zu Grunde. Adaption des Neuen und Verlust des Eigenen, Imitation des Anderen und Selbstverrat lassen einen neuen Körper entstehen. Er ist zerissen und leidet an seiner Orientierungslosigkeit. In der Erinnerung lernt er zu träumen und sich zu vergeben. Dieser Akt ist gleichermaßen schmerzvoll und befreiend und markiert den Anfang des Selbst. Diesem Zustand widmet sich der Konzeptkünstler Pham, Minh Duc. Ergänzend zur Ausstellung im Westwerk berichtet Duc von eigenen Erfahrungen der Anpassung, Transformation und Wiedergeburt.

Minh Duc Pham ist ein deutsch-vietnamesischer Künstler. Nach einem abgeschlossenen Bachelorstudium in Architektur absolvierte Pham das Diplom im Fachbereich Ausstellungsgestaltung und Szenografie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Parallel dazu studierte er als Gast in den Fachbereichen Zeitbezogene Medien und Performance sowie Designtheorie an der Universität der Künste Berlin. Derzeit ist Pham Jahresstipendiat 2020 der Kunststiftung Baden-Württemberg für Bildende Kunst.

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