Bildende Kunst
Bildende Kunst

Meinungsbilder, Identitätspolitik und Kunstdiskurs: Die polyglotte Straßenzeitung Arts of the Working Class 1

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Bücherhalle Barmbek
Workshopraum
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Antirassismus und Antiklassismus bedürfen einer sehr gründlichen Verankerung in der kulturellen Praxis, um tatsächliche Veränderung zu bringen. AWC’s Herbstausgabe „Eurothanasia“ konzentriert sich auf den geopolitischen Raum Eurasiens, insbesondere auf Stimmen aus hybriden postsowjetischen Kontexten, die oft unterrepräsentiert sind – Resultat eines kapitalistischen Kulturverständnisses, das den Gegensatz von Peripherien und Zentren weltweit laufend reproduziert. Diese Reproduktion wollen wir durchbrechen, indem wir die Besonderheiten dieses reichen Gebiets und viele seiner offensichtlichen Widersprüche beleuchten. In diesem Vortrag sprechen die Macher*innen über ihren Magazinalltag, die Beziehung zwischen Kunst und Politik und die aktuelle Ausgabe.

Eine mehrsprachige Straßenzeitung für Armut, Reichtum und Kunst: Arts of the Working Class erscheint alle zwei Monate und enthält Beiträge von Künstler*innen und Denker*innen aus verschiedenen Feldern und Ländern. Sie richtet sich an die Arbeiter*innenklasse, also an alle, und es geht um alles, das allen gehört. Jeder, der sie verkauft, verdient mit. Verkäufer*innen auf den Straßen behalten den vollen Preis. Jeder Künstler, dessen Arbeit beworben wird, gestaltet mit. Arts of the Working Class wird von Paul Sochacki, María Inés Plaza Lazo und Alina Kolar entwickelt und erscheint für die Straßen der Welt.

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Karina Rovira