Performance
Performance

2 Poojas and On Getting Dressed

EN
Kölibri
Saal
mediatheks

Indrani Ashe ইন্দ্রাণী antwortet mit drei zusammenhängenden Performances auf eine Welt, in der Geschichten und Identitäten ausgelöscht wurden, in der Kolonialismus und Imperialismus gelebt werden und die Realität einer Hölle gleicht. Sie bringt Bild, Text und Performance mit unserer derzeitigen Lebenssituation in Einklang. Der Tod ihres Großvaters, Beerdigungs- und Wiederaufstehungszeremonien, das Göttliche im Künstlerischen: Indrani zeigt uns, wo es wehtut.

Indrani Ashe wurde in North Carolina in den USA geboren. Sie ist Tochter einer indischen Mutter geboren, deren Eltern nach gewaltsamen politischen Auseinandersetzung geflohen waren. Ihr Vaters stammte von walisisch-englischen Siedlern der Appalachen ab. Im Alter von zwei Jahren wurde Indrani von ihrer Mutter getrennt – aufgrund des rassistischen amerikanischen Justizssystems, einer patriarchaler Familienordnung und religiöser Überzeugungen. Indranis Mythologien versuchen eine Identität wiederherzustellen, die durch Rassismus, Frauenfeindlichkeit, durch Kolonialismus und Fluchterfahrungen ausgelöscht wurde.

Foto copyright:
privat