○ Kunst
Jamila Barakat ist eine palästinensisch-deutsche Künstlerin, Autorin und Pädagogin aus Berlin. In ihrer transdisziplinären Praxis verknüpft sie persönliche Erinnerungen mit kollektiver Geschichte und untersucht, wie sich Identität, Zugehörigkeit und Widerstand in Körper, Sprache und Archive einschreiben. Dabei schafft sie Räume, in denen Verlust, Transformation und Hoffnung miteinander in Dialog treten.
2025/2026 zeigte Barakat mit "Hoffnung أمل" ihre erste institutionelle Einzelausstellung in der Galerie im Turm in Berlin. Weitere Arbeiten waren unter anderem im KW Institute for Contemporary Art und in der Galerie Georg Nothelfer zu sehen. Im Sommer 2026 erschien im Nour Verlag die Anthologie In den Rissen der Stille, deren Titel auf Barakats gleichnamigen literarischen Beitrag zurückgeht. Darüber hinaus wurde ihre Arbeit bei Archive Books veröffentlicht.
Als Mitbegründerin des Interspace-Kollektivs, einer kuratorischen Plattform für marginalisierte und emanzipatorische Perspektiven, entwickelt Barakat Projekte, die Solidarität und gemeinschaftliche Verantwortung erfahrbar machen. Seit mehreren Jahren arbeitet sie zudem mit Kindern und Jugendlichen im Berliner Wedding und konzipiert partizipative Formate, in denen künstlerisches Arbeiten zu einem Prozess der Selbstermächtigung wird. Barakats Praxis begreift das Archiv als lebendigen Ort der Zeugenschaft: als einen Raum, in dem Verdrängtes sichtbar bleibt und in den kulturellen Dialog zurückkehrt. Ihr Werk behauptet Erinnerung als widerständige Kraft in Zeiten institutioneller Auslöschung.
2025/2026 zeigte Barakat mit "Hoffnung أمل" ihre erste institutionelle Einzelausstellung in der Galerie im Turm in Berlin. Weitere Arbeiten waren unter anderem im KW Institute for Contemporary Art und in der Galerie Georg Nothelfer zu sehen. Im Sommer 2026 erschien im Nour Verlag die Anthologie In den Rissen der Stille, deren Titel auf Barakats gleichnamigen literarischen Beitrag zurückgeht. Darüber hinaus wurde ihre Arbeit bei Archive Books veröffentlicht.
Als Mitbegründerin des Interspace-Kollektivs, einer kuratorischen Plattform für marginalisierte und emanzipatorische Perspektiven, entwickelt Barakat Projekte, die Solidarität und gemeinschaftliche Verantwortung erfahrbar machen. Seit mehreren Jahren arbeitet sie zudem mit Kindern und Jugendlichen im Berliner Wedding und konzipiert partizipative Formate, in denen künstlerisches Arbeiten zu einem Prozess der Selbstermächtigung wird. Barakats Praxis begreift das Archiv als lebendigen Ort der Zeugenschaft: als einen Raum, in dem Verdrängtes sichtbar bleibt und in den kulturellen Dialog zurückkehrt. Ihr Werk behauptet Erinnerung als widerständige Kraft in Zeiten institutioneller Auslöschung.