Fr., 23. Okt. 2026
15:30 – 17:30 Uhr
○ Diskurs
Die Lettow-Vorbeck Kaserne in Hamburg Jenfeld wurde ab 1934 für die Wehrmacht angelegt. Das NS Regime versuchte hier die Gewaltgeschichte der Deutsche Kolonialzeit zu verharmlosen und für sich zu vereinnahmen, während sie gleichzeitig ehemalige Kolonialbürger*innen und andere Schwarze Deutsche systematisch degradierten und versuchten Ihnen ihre Stimme zu nehmen.
Im Sinne einer performativen Gegengeschichte, nutzt der Rundgang das Gelände der nationalsozialistischen Kaserne als Kulisse, um die Perspektive des Ortes zu verändern. Im Zentrum stehen dabei Auszüge aus Biografien Schwarzer Deutscher und Kolonialbürger*innen, die in ihren eigenen Stimmen über die Zeit zwischen 1933 und 1945 erzählen. Ihre Stimmen berichten mal nüchtern, mal wütend, mal emotional, aber auf jeden Fall vielschichtig über ihren Alltag, ihre Kämpfe und ihr Überleben.
Treffpunkt: MARKK
Künstler:innen / Sprecher:innen
Sprachen
Deutsch